UNSERE KLEINTIERE

KLEINTIERVERMITTLUNG BEIM TIERSCHUTZVEREIN LANDKREIS EBERSBERG

Die beiden Zwergkaninchen unbekannten Alters, die wir Pinocchio und Fee getauft haben, wurden bei einem örtlichen Tierarzt abgegeben. Sie suchen nun gemeinsam ein schönes Zuhause mit Freilaufmöglichkeit und neben viel Platz zum Hoppen und Hakenschlagen auch ein geräumiges Haus zum Kuscheln und natürlich liebevolle Versorgung von netten Menschen. Der braune Pinocchio ist kastriert, die schüchterne schwarz-braune Fee lässt sich nicht so gerne fotografieren.

Kontakt: Telefon 08092 2470646

 

Der kleine braun-weiße Rosettenmeerschweinbub Cashew ist etwa im September 2017 geboren. Er kam zu uns, weil seine Besitzer einfach nicht genug Zeit hatten, sich artgerecht mit ihm zu beschäftigen. Er kam zwar mit seinem Kumpel Peanut, aber die beiden vertragen sich nicht. Außerdem hat sich herausgestellt, dass Cashew mit Meerschweinchendamen ebenfalls nichts anfangen kann, er möchte ein Single-Meerschwein sein und bleiben. Er wird deshalb an einen Einzelplatz vermittelt.

Kontakt: Telefon 08092 2470646

 

Der kleine braun-weiße Glatthaarmeerschweinbub Peanut ist etwa im September 2017 geboren. Er kam zu uns, weil seine Besitzer einfach nicht genug Zeit hatten, sich artgerecht mit ihm zu beschäftigen. Er kam zwar mit seinem Kumpel Cashew, der aber ebenfalls ein Böckchen ist und die beiden vertragen sich nicht wirklich gut miteinander. Da er, wie sich gezeigt hat, aber auch keine Damengesellschaft mag, sondern bissig auf jede Form von tierischer Gesellschaft reagiert, vermitteln wir ihn tatsächlich nur an einen Einzelplatz.

Kontakt: Telefon 08092 / 2470646

 

Von 10 Goldhamstern, die im letzten Jahr als ausgesetzte Fundtiere zu uns gekommen sind, sind inzwischen 9 Tiere in ein neues Zuhause umgezogen. Nun wartet nur noch der eineinhalbjährige Josef auf liebe Menschen, die ihn adoptieren wollen.

Zur Beachtung: Hamster sind Einzelgänger, daher vermitteln wir sie nur einzeln. Beachten Sie bitte auch die besonderen Bedürfnisse eines Hamsters: auch wenn die Tiere klein sind, benötigen sie doch einen großen Käfig mit viel Heu und Stroh, Höhlen zum verstecken - eines ihrer wichtigsten Bedürfnisse. Auch braucht der Hamster ausreichend Möglichkeiten, um seinen eigenen, natürlichen Beschäftigungen nachzugehen. Er will sich ausgiebig putzen, fressen, klettern, laufen und dazwischen immer mal wieder ein Nickerchen einlegen. Je mehr man seinem Hamster dieses Leben ermöglicht, umso wohler wird er sich fühlen. Tiere denen Abwechslung geboten wird, sind gesünder, während sie ohne Beschäftigungsmöglichkeiten schnell in sogenannte stereotype Verhaltensweisen verfallen, also beispielsweise ständig am Gitter nagen oder stundenlang im Laufrad herumrennen. Es ist also besonders wichtig, dem Hamster einen artgerechten und abwechslungsreichen Alltag zu bieten. Dabei sollte man aber immer beachten, dass Hamster kein Spielzeug sind und sie sollten nicht ununterbrochen herumgetragen und/oder gestreichelt werden. Die Tiere können apathisch oder gereizt auf eine solche Behandlung reagieren, krank werden und sogar relativ jung sterben und das will man ja bestimmt nicht. Ganz wichtig ist es auch, auf jeden Fall die Ruhezeiten der kleinen Vierbeiner zu berücksichtigen. Bei den nachtaktiven Tieren bedeutet das, dass sie fast nie tagsüber aus ihrem Häuschen kommen. Unnötiges Wecken während der Schlafzeiten fördert die Aggressivität und verringert die Lebenserwartung!

Selbstverständlich vermitteln wir auch Goldhamster wie alle anderen unserer Schützlinge nur an gute Plätze, die wir einer Vorkontrolle unterziehen. Wenn Sie Fragen zur Hamsterhaltung haben, sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.

Kontakt: Telefon 08092 2470646

 

Kaninchen werden leider vielerorts in viel zu kleinen Käfigen gehalten. Sei es nun der Holzstall draußen oder der Plastikkäfig für die Wohnung. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sie weder in der Wohnung frei laufen dürfen noch einen großzügigen Freilauf haben. Tagein, tagaus sitzen sie fast immer an der gleichen Stelle, weil der Stall nicht mehr Bewegungsfreiheit erlaubt - angesichts der kräftigen Hinterbeine sind sie aber zu enormen Sprüngen fähig!
Auch sind die Käfige meist nur spärlich oder gar nicht eingestreut. Besonders im Winter benötigen sie viel Stroh, um sich bei Kälte ein warmes Nest bauen zu können. Viele „räumen“ ihre Kaninchen im Winter in die Garage oder den dunklen Holzschuppen, damit sind sie dann komplett isoliert und von der Welt abgeschnitten. Was gut gemeint ist, ist aber Tierquälerei. Die Tiere brauchen regelmäßige Zuwendung. Kaninchen schreien nicht und wehren sich nicht, sie leiden still vor sich hin.
Kaninchen sind Gesellschaftstiere (leben in Familienverbänden) und sollten mindestens zu zweit gehalten werden, da sie sonst vereinsamen. Sie kuscheln und fressen zusammen und putzen sich gegenseitig. Der Tierschutzverein ist gerne behilflich bei der Vermittlung eines Zweittieres, falls Sie bislang ein Einzeltier halten sollten.

Warum baut man nicht im Freien ein kleines Gehege um den Stall?
So muss nur täglich die Türe morgens aufgemacht und abends wieder verschlossen werden – ohne viel Aufwand. Auch Kaninchen lieben den Schnee und springen gerne darin rum. Wer Kaninchen schon einmal beobachtet hat, wie sie fetzen und springen, dem geht das Herz auf. Außerdem frieren sie durch die Bewegung nicht so schnell. Wenn Kaninchen den Sommer über draußen sind bekommen sie ein dickes Fell für den Winter und können die kalten Temperaturen gut aushalten.

Die Missstände sind meistens nicht beabsichtigt, vielmehr ist es die Gedankenlosigkeit der Leute: "Die Kaninchen waren ja schon immer in dem Stall hinterm Haus." Auch wird den Betteleien der Kinder für kleine „Häschen“ zu schnell nachgegeben ohne zu überlegen. Man hat Verantwortung für mindestens 6-8 Jahre. Nach anfänglicher Euphorie bleibt die Arbeit dann schnell an den Eltern hängen, die auch meist wenig Lust haben, die Tiere artgerecht zu versorgen.
Jedoch ist auch beim Tierschutz der Fortschritt bei einer artgerechten Tierhaltung nicht aufzuhalten. Der Vergleich einer unserer Mitarbeiterinnen spricht für sich:
Setzen Sie sich mal einen ganzen Tag in einen winzigen Verschlag, in dem Sie sich nicht mal aufrichten können. Wenn es Ihnen dort platzmäßig gefällt, dann können sie Ihr Kaninchen weiterhin in einem kleinen Stall halten – wenn nicht, dann sollten Sie umdenken bzw. überhaupt mal darüber nachdenken.
Sollten sie nun festgestellt haben, dass auch ihr Kaninchen oder Meerschweinchen etwas ins Hintertreffen geraten ist, können sie uns gerne kontaktieren und wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um auch ihrem Kaninchen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.
Dies gilt im übrigen auch für Meerschweinchen und allen anderen Tieren in Käfighaltung. Wir hoffen, dass wir mit unserem Aufruf die Lebensbedingungen und damit auch die Lebensfreude der Tiere verbessern können.
Sollten Sie Fragen dazu haben oder konkrete Hilfe benötigen, bitte rufen Sie uns an.

Unser Vermittlungsziel bei Kleintieren ist eine großzügige Haltung mit organisiertem Freilauf, geräumigen Ställen oder Käfig mit artentsprechenden Beschäftigungsmöglichkeiten und Versteckplätzen zusammen mit Artgenossen oder noch besser: in einem Garten mit marder- und ausbruchssicherem Gehege.