Herzlich Willkommen beim Tierschutzverein Ebersberg

 

Die kalte Jahreszeit kommt… den ersten Vorgeschmack haben wir bereits bekommen
Ein gesunder Hund kommt auch bei Minusgraden gut mit dem eigenen Fell aus. Wärmebedürftiger sind Vierbeiner, die älter als 15 Jahre sind oder sehr wenig Fell haben – zum Beispiel südamerikanische Nackthunde. Für solche Tiere lohnt sich der Kauf eines Hundepullovers.

Hundepfoten reagieren empfindlich auf Streusalz und Splitt
Streusalz und Splitt können das Gassigehen für den Hund im Winter zu einer echten Qual machen. «In den Pfoten sind in der Regel feine Risse. Wenn dort Salzwasser oder Splittkörner hineingelangen, ist das für den Hund sehr schmerzhaft und kann zu Entzündungen führen. Die Pfoten müssen dann vorsichtig abgewaschen werden. Um die Tiere beim Spaziergang zu schützen, sollten Besitzer die Tatzen mit Vaseline oder speziellem Pfotenbalsam einreiben. Von Handschuhen an den Pfoten ist abzuraten, denn an den Pfoten befinden sich Schweißdrüsen. In den Handschuhen sammelt sich dann Flüssigkeit in den Zehenzwischenräumen. So können unangenehme Ekzeme entstehen.

Katzen kommen gut im Winter zurecht
Katzen sind in dieser Hinsicht unempfindlicher. Sie verletzen sich selten ihre Pfoten an Splitt oder Salz, da sie bei Schnee und Eis die Wohnung meist gar nicht verlassen wollen. Hat man eine Katze mit ausgeprägtem Wandertrieb, sollte man ihre Pfoten aber bei der Rückkehr kurz kontrollieren und gegebenenfalls abwaschen. War die Katze auch im Herbst öfter draußen, hat sie ein entsprechend dickes Winterfell entwickelt und friert nicht.

Hund und Katze halten keinen Winterschlaf
Wenn sich die Schlafdauer im Winter etwas erhöht, ist das nichts Außergewöhnliches, gerade bei älteren Tieren. Aber wenn ein Hund plötzlich 20 Stunden schläft, sollte man zum Tierarzt gehen. Während Menschen im Winter häufiger unter Grippen und Erkältungen leiden gibt es bei Haustieren hier keine saisonale Häufigkeit. Viele denken, dass eine trockene Nase bei Hund und Katze bedeutet, dass das Tier Fieber hat. Es kann aber kerngesund sein. Man sollte vielmehr achtsam sein, wenn das Tier plötzlich sehr wenig oder gar nicht mehr frisst. Dann ist ein Gang zum Tierarzt ebenfalls durchaus ratsam.

 

Wie Sie bereits den Medien entnehmen konnten, wurde unsere Fundtierauffangstation heuer mit anonym entsorgten Tieren regelrecht überschwemmt, die meisten davon teilweise schwer erkrankt.

Wir dürfen an dieser Stelle nochmals betonen:
Die Krankheiten unserer Findlinge sind zwar alle behandelbar, aber die Behandlung ist ein ums andere Mal langwierig und kostenintensiv. Gerade Fundtiere mit multiplen Erkrankungen schlagen mit hohen Tierarztkosten zu Buche. Trotzdem lassen wir kein Tier mit einer guten Heilungschance und Lebenserwartungsprognose im Stich!

Aus diesem Grunde möchten wir Sie, liebe Tierfreunde, Mitglieder und Besucher unserer Internetseite, ganz herzlich um eine Spende bitten. Einige skrupellose Menschen bedienen sich unserer Ressourcen, um kaltherzig ihre kranken Tiere, mit denen sie keine Lust hatten, zum Tierarzt zu gehen, loszuwerden.

Schon an dieser Stelle sagen wir ganz herzlich Vergelts Gott für Ihre Unterstützung. Wir geben unser Bestes für unsere Schützlinge, wir freuen uns sehr, wenn Sie uns mit einer Spende dabei helfen. Jeder Euro zählt! Alle unsere Tiere wollen leben und haben jedes Recht darauf, dass wir ihnen gemeinsam dabei helfen.

 

Millionen Straßenkatzen in Deutschland: Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne, um Katzenelend zu mindern

Krank, verletzt und abgemagert: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Der Deutsche Tierschutzbund startet daher seine neue Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“. Mit der Kampagne veranschaulicht der Dachverband mit seinen mehr als 740 örtlichen Vereinen den Zusammenhang zwischen dem Leid der Straßenkatzen und der Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei. Insbesondere die Geburt der sogenannten „Maikätzchen“ stellt auch die Tierheime vor große Herausforderungen: Oft sorgen unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen oder aufgegriffene Welpen von Straßenkatzen für regelrechte Katzenschwemmen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenbesitzer, vor allem wenn sie den Katzen Freigang gewähren, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Zudem fordert der Deutsche Tierschutzbund seit langem eine rechtliche Regelung zum Schutz von Katzen, in der auch das Kastrieren enthalten ist.

„Nur indem Katzenbesitzer verantwortungsvoll handeln und ihr Tier – egal ob weibliche Katze oder Kater – kastrieren lassen, kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jeder, der seine Katze nicht kastrieren lässt, trägt unmittelbar zum Leid der Straßenkatzen und weiteren Katzenschwemmen in den Tierheimen bei.“ Gleichzeitig nimmt Schröder aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Es braucht dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen.“

Jede Straßenkatze stammt ursprünglich von einer Hauskatze ab: von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren oder unkastrierten Freigängern. Die meist scheuen Katzen leben versteckt in Hinterhöfen, Parks oder stillgelegten Industriegebäuden. Als domestizierte Tiere sind Katzen jedoch nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Unterernährung führt zu allgemeiner Schwäche, die Tiere leiden unter Katzenschnupfen und Parasiten, wie Würmern oder Flöhen. Viele Jungkatzen erreichen das Erwachsenalter nicht.

Da Straßenkatzen meist nicht auf den Menschen sozialisiert sind, können die Tierheime sie nicht in ein Zuhause vermitteln. Daher kastrieren die Tierschützer die Katzen und versorgen sie an geeigneten Futterstellen.

Kastration beugt dem Elend der Straßenkatzen vor
Im Vergleich zum Leid der Straßentiere ist die Kastration ein relativ harmloser medizinischer Routineeingriff. Neben der Unfruchtbarmachung birgt die Kastration weitere positive Effekte: Durch den verringerten Fortpflanzungsdrang sind Streitigkeiten, Verletzungen und Krankheitsübertragungen seltener. Auch die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern und den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt. Bei weiblichen Katzen können gesundheitliche Risiken im Alter, wie Tumore oder Entzündungen, reduziert werden.

Mehr Informationen zur Kampagne

 

Liebe Tierfreunde, noch immer haben wir reichlich Platz im Eingangsbereich für “Ihre” Spendenfliese. Die Fliesen werden – wie das gezeigte Beispiel – in Handarbeit hergestellt und ganz nach ihren Wünschen mit Namen und Tieren versehen. Selbstverständlich erhalten Sie dafür eine Spendenbescheinigung.

Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde, die Fundtierauffangstation steht und wir haben schon vielen Tieren ein vorübergehendes Dach über dem Kopf bieten können, aber auch der laufende Betrieb und die Versorgung der Tiere kostet laufend viel Geld. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die seit so vielen Jahren im Landkreis dringend benötigte Unterbringung von Fundtieren zu einem dauerhaft erfolgreichen Projekt zu machen.

Ihre

Evelyn Bauer
1. Vorsitzende
Tierschutzverein Landkreis Ebersberg e.V.

 

Liebe Mitglieder,
der Fortschritt steht auch bei uns nicht still. Gerne möchten wir zukünftig auch auf elektronischem Wege mit Ihnen in Kontakt treten. Wenn Sie per Email erreichbar sind und Ihre elektronische Post auch regelmässig abrufen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre Mailadresse mitteilen würden. Wir können Ihnen dann Rundschreiben und Einladungen zu den Jahreshauptversammlungen auf diesem Wege zusenden. Dies spart Kosten für Porto und Papier – und das eingesparte Geld kann uneingeschränkt für unsere Tiere verwendt werden. Vielen Dank!