Herzlich Willkommen beim Tierschutzverein Ebersberg

AUFRUF

Wir suchen dringend tierliebe Menschen im Landkreis, die gerne ein Pflegetier (Katze, Kaninchen, Meerschweinchen) vorübergehend aufnehmen wollen und auch die Voraussetzungen dafür bieten können.

Wenn Sie interessiert sind und nähere Auskünfte erhalten wollen, bitte melden Sie sich bei

Evelyn Bauer, Tel. 0174 / 656 7326

„Wir führen nicht nur Krieg gegen die Tiere, sondern gegen die ganze Natur und damit gegen uns selber – denn alles, was wir heute Tieren antun, kommt auf uns zurück. Dies ist der Grundkonsens aller Weltreligionen: Ihr könnt nur ernten, was ihr sät.”

(Franz Alt, Fernsehjournalist)

 

Die „Maikätzchen“ werden auch in diesem Jahr wieder eine schwierige Herausforderung für den Tierschutzverein Ebersberg bedeuten. Um die unkontrollierte Vermehrung von Katzen zu verhindern, appellieren wir daher an alle Katzenbesitzer, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

„Wir freuen uns, dass immer mehr Städte das Problem der unkontrollierten Vermehrung von Katzen und damit die immer größer werdende Katzenpopulation angehen. Nur dadurch, dass auch Freigängerkatzen kastriert werden, kann das Elend frei lebender Katzen beendet werden“, so Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Es ist ein alter Aberglaube, dass sich ausgesetzte oder sich selbst überlassene Katzen eigenständig versorgen können. Nicht zu unterschätzen sind die sich ausbreitenden und zum Teil auf Menschen übertragbaren Krankheitserreger, wie z.B. Darmparasiten“, so Sabine Reuter vom Bonner Tierschutzverein. Fast täglich erreichen auch den Tierschutzverein Ebersberg Hinweise auf Muttertiere, die um das eigene als auch um das Überleben ihrer Katzenkinder kämpfen müssen. Viele Katzenkinder verlieren den Kampf, sie verdursten, verhungern oder fallen Ratten zum Opfer. Mehrere Katzenfamilien befinden sich bereits in der Obhut unserer Pflegestellen, einige Katzenkinder sind mutterlos und müssen alle zwei Stunden mit der Flasche versorgt werden. Eine Zeitressource, die auch unsere eingespielten – ehrenamtlichen – Pfleger immer wieder an ihre Grenzen bringt.

Die Vermittlung von Katzen, besonders von älteren Tieren, wird schwieriger. In der Folge steigen die Verweildauer der Tiere in den Pflegestellen und die damit verbundenen Kosten. Das Schicksal der neugeborenen Katzen, die nicht in einem Tierheim auf neue Besitzer warten, ist indes ungewiss. Der Deutsche Tierschutzbund richtet daher an alle Katzenbesitzer einen dringenden Appell, Tiere frühzeitig beim Tierarzt kastrieren zu lassen. Darüber hinaus sollte jedes Haustier eindeutig mit einem Mikrochip gekennzeichnet und beim Deutschen Haustierregister kostenfrei eingetragen werden. Nur so kann das Tier bei Verlust eindeutig identifiziert und dem Besitzer zurückgeführt werden.

Sie hegen trotzdem Bedenken gegen die Kastration Ihrer Katzen/Ihres Katers? Bitte lesen Sie hierzu die Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit

 

Der kleine PASCHA, der noch nicht einmal seinen ersten Geburtstag feiern konnte, wurde von uns vor 2 Monaten in ein liebevolles Zuhause vermittelt. Er wurde damals noch mit einer normalen Ohrenentzündung behandelt, die – so schien es zumindest – einen regulären und unkomplizierten Heilungsverlauf haben würde, so dass wir ihn unbesorgt in seine neue Heimat umziehen lassen konnten.

Als diese “Ohrenentzündung” aber nach Wochen umsichtiger Behandlung einfach nicht besser wurde, brachte das besorgte Frauchen den kleinen Tigermann in die Tierklinik. Dort diagnostizierte man mehrere Ohrpolypen. Zur Abklärung, ob sich in der Tiefe des Kopfes noch weitere unentdeckte Polypen befinden, die im Laufe der Zeit anwachsen und Hörsinn, Gleichgewicht und Motorik negativ beeinträchtigen und ihm das Leben zur Hölle machen würden, mußte eine Computertomografie gemacht werden. Und tatsächlich wurde dieser Verdacht dann auch zur Gewissheit.

PASCHA wurde operiert. Das kleine Kerlchen wollte ja unbedingt leben und sein neu gewonnenes Zuhause genießen. Die Operation war aber leider nicht nur außergewöhnlich schwierig, sie brachte auch erhebliche Komplikationen mit sich und die Wunde muß nun bereits über Wochen von innen nach außen zuheilen. Tagelang lag der kleine Kerl in der Tierklinik und die erste Woche zuhause war schrecklich.

Aber: PASCHA ist jung und er erholt sich zusehends. Es ist auch für uns eine Freude, den kleinen Kerl zu begleiten auf seinem Weg in ein gesundes Katerleben.

Die Kosten für Diagnose, Operation und Nachsorge sind dramatisch in vierstellige Bereiche gestiegen. Natürlich kommt der Tierschutzverein für die Hauptlast der Behandlungskosten auf, da wir grundsätzlich nur gesunde Tiere vermitteln. Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass es unter den Freunden des Tierschutzvereins Ebersberg Menschen gibt, die aus verschiedenen Gründen zwar vielleicht kein eigenes Tier halten können, aber PASCHA gerne bei seiner Genesung helfen möchten.

Wenn Sie PASCHA helfen möchten, dann würden wir uns sehr über ihre Spende freuen. Bitte vermerken Sie auf Ihrer Spendenzahlung “PASCHA”, damit wir das Geld auch direkt für diesen Spezialfall mit verwenden können.

Vielen Dank!

 

Nächster Termin der Jugendgruppe: 26. April

 

Die Treffen unserer Jugend- gruppe sind immer wieder ein voller Erfolg. Die jungen Mitglieder üben sich in theore-tischem Grundwissen über die Ziele und Aufgaben des Tierschutzvereins – und natürlich kommen auch die Streicheleinheiten für die Bewohner der Pflegestelle nicht zu kurz.

 

Am Donnerstag, den 28.04.2011 traf sich erstmals unsere Tierschutz-Jugend- gruppe. Die Gruppe besuchte unsere Frettchen-Pflegestelle und lernte eine ganze Menge über deren richtige Haltung. Diesem Termin werden ab sofort regelmäßige weitere Termine folgen.

Wenn also auch Sie Nachwuchs für den Tierschutz in Ihrer Familie oder im Bekanntenkreis haben: Auch Kinder und Jugendliche können jederzeit für einen Mitgliedsbeitrag von 5 EUR pro Jahr bei uns mitmachen und an den Terminen der Jugendgruppe teilnehmen.