Herzlich Willkommen beim Tierschutzverein Ebersberg

 

Am Samstagabend (21.5.2016) wurden zwei Hunde an einer kurzen Leine im Ebersberger Forst angebunden aufgefunden. Eine Frau war zusammen mit einem Mann im Forst unterwegs, als sie in der Nähe eines Jägerhochstandes Geräusche wahrnahmen. „Die Spaziergänger vermuteten zuerst ein Reh im Unterholz, bei näherem Hinsehen entdeckten sie die beiden Hunde“, berichtet Evelyn Bauer, die Vorsitzende des Ebersberger Tierschutzvereins. „Wir wissen nicht, wie lange die armen Geschöpfe da sitzen mussten, sie waren aber entkräftet, halb verdurstet und wurden sicher in letzter Minute entdeckt. Ich frage mich, wer bringt so eine Tat übers Herz?“ Jetzt möchte der Tierschutzverein wissen, ob die beiden Rüden jemand erkennt, oder etwas über deren Besitzer weiß. Sachdienliche Hinweise bitte jederzeit vertraulich an den Verein unter Telefon: 08092 2470646.

 

Millionen Straßenkatzen in Deutschland: Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne, um Katzenelend zu mindern

Krank, verletzt und abgemagert: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Der Deutsche Tierschutzbund startet daher seine neue Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“. Mit der Kampagne veranschaulicht der Dachverband mit seinen mehr als 740 örtlichen Vereinen den Zusammenhang zwischen dem Leid der Straßenkatzen und der Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei. Insbesondere die Geburt der sogenannten „Maikätzchen“ stellt auch die Tierheime vor große Herausforderungen: Oft sorgen unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen oder aufgegriffene Welpen von Straßenkatzen für regelrechte Katzenschwemmen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenbesitzer, vor allem wenn sie den Katzen Freigang gewähren, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Zudem fordert der Deutsche Tierschutzbund seit langem eine rechtliche Regelung zum Schutz von Katzen, in der auch das Kastrieren enthalten ist.

„Nur indem Katzenbesitzer verantwortungsvoll handeln und ihr Tier – egal ob weibliche Katze oder Kater – kastrieren lassen, kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jeder, der seine Katze nicht kastrieren lässt, trägt unmittelbar zum Leid der Straßenkatzen und weiteren Katzenschwemmen in den Tierheimen bei.“ Gleichzeitig nimmt Schröder aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Es braucht dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen.“

Jede Straßenkatze stammt ursprünglich von einer Hauskatze ab: von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren oder unkastrierten Freigängern. Die meist scheuen Katzen leben versteckt in Hinterhöfen, Parks oder stillgelegten Industriegebäuden. Als domestizierte Tiere sind Katzen jedoch nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Unterernährung führt zu allgemeiner Schwäche, die Tiere leiden unter Katzenschnupfen und Parasiten, wie Würmern oder Flöhen. Viele Jungkatzen erreichen das Erwachsenalter nicht.

Da Straßenkatzen meist nicht auf den Menschen sozialisiert sind, können die Tierheime sie nicht in ein Zuhause vermitteln. Daher kastrieren die Tierschützer die Katzen und versorgen sie an geeigneten Futterstellen.

Kastration beugt dem Elend der Straßenkatzen vor
Im Vergleich zum Leid der Straßentiere ist die Kastration ein relativ harmloser medizinischer Routineeingriff. Neben der Unfruchtbarmachung birgt die Kastration weitere positive Effekte: Durch den verringerten Fortpflanzungsdrang sind Streitigkeiten, Verletzungen und Krankheitsübertragungen seltener. Auch die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern und den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt. Bei weiblichen Katzen können gesundheitliche Risiken im Alter, wie Tumore oder Entzündungen, reduziert werden.

Mehr Informationen zur Kampagne

 

Liebe Tierfreunde, noch immer haben wir reichlich Platz im Eingangsbereich für “Ihre” Spendenfliese. Die Fliesen werden – wie das gezeigte Beispiel – in Handarbeit hergestellt und ganz nach ihren Wünschen mit Namen und Tieren versehen. Selbstverständlich erhalten Sie dafür eine Spendenbescheinigung.

Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde, die Fundtierauffangstation steht und wir haben schon vielen Tieren ein vorübergehendes Dach über dem Kopf bieten können, aber auch der laufende Betrieb und die Versorgung der Tiere kostet laufend viel Geld. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die seit so vielen Jahren im Landkreis dringend benötigte Unterbringung von Fundtieren zu einem dauerhaft erfolgreichen Projekt zu machen.

Ihre

Evelyn Bauer
1. Vorsitzende
Tierschutzverein Landkreis Ebersberg e.V.

 

Liebe Mitglieder,
der Fortschritt steht auch bei uns nicht still. Gerne möchten wir zukünftig auch auf elektronischem Wege mit Ihnen in Kontakt treten. Wenn Sie per Email erreichbar sind und Ihre elektronische Post auch regelmässig abrufen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre Mailadresse mitteilen würden. Wir können Ihnen dann Rundschreiben und Einladungen zu den Jahreshauptversammlungen auf diesem Wege zusenden. Dies spart Kosten für Porto und Papier – und das eingesparte Geld kann uneingeschränkt für unsere Tiere verwendt werden. Vielen Dank!