Herzlich Willkommen beim Tierschutzverein Ebersberg

 

Der Umweltausschuss hörte am 21. April 2016 in seiner Sitzung Experten zu den Themen bayerische Tierheime, illegale Welpentransporte und Katzenkastrationen. Der Tierschutz fand in der Vergangenheit zu wenig Beachtung im Ausschuss, so ist die Meinung der Opposition. Der Redebedarf war auf jeden Fall groß – bei den Tierschutzexperten und den Abgeordneten. Im Verlauf der Sitzung wird klar, dass es den Tierheimen und Tierschutzverbänden vor allem an zwei Dingen mangelt: an Geld und an gesetzlichen Vorgaben. Kein Mangel besteht hingegen bei der Anzahl der zu betreuenden Tiere. Das birgt Probleme. Die Ausschussmitglieder nutzten die Anwesenheit der Experten aus, um Fragen zu stellen. Wir haben den Bericht aus der Süddeutschen Zeitung für Sie in unserem Archiv bereitgestellt. Lesen Sie weiter

 

So langsam läßt der Frühling grüßen…..

Mit den steigenden Temperaturen kommt es bei Hunden und Katzen zum Fellwechsel. Wenn sich die dichte, warme Unterwolle löst, ist die Fellpflege besonders wichtig. Regelmäßiges Bürsten entfernt nicht nur überschüssige und abgestorbene Haare, die ausgiebigen Streicheleinheiten verstärken auch die Bindung zwischen Mensch und Tier.

Mit dem Frühlingsbeginn bricht auch die leidige Zeit der Zecken und Flöhe wieder an. Gierig und hungrig warten die Blutsauger im Gras und auf Sträuchern auf ihre Opfer. Die Bodennähe macht unsere Hunde und Katzen zu idealen Wirten. Ungeachtet ihrer Winzigkeit können Zecken, die sich mit Vorliebe an Kopf, Hals und Ohren festsaugen, gefährliche Krankheiten, wie etwa Borreliose, FSME, oder Babesiose (Hundemalaria), übertragen. Im schlimmsten Fall können diese sogar tödlich verlaufen. Am besten, man sucht sein Tier nach jedem Spaziergang auf Zecken ab. Die Parasiten geben ihr Gift nämlich erst nach einigen Stunden ab. Bei Symptomen wie Fieber, Appetitlosigkeit, Lahmheit, Gewichtsverlust und Gelenksproblemen sollte man umgehend den Tierarzt aufsuchen.

Auch Flöhe werden häufig unterschätzt. Sie quälen unsere Haustiere mit ständigem Juckreiz und möglichen allergischen Reaktionen. Auch für uns Menschen können sie zur Plage werden. Die Winzlinge, die auch Bandwürmer übertragen können, legen nämlich kontinuierlich Eier, die vom Fell unserer Vierbeiner fallen und auf diese Weise überall verteilt werden. Bemerkt man den Flohbefall bei seinem Tier, muss man bereits davon ausgehen, dass sich die Quälgeister überall über Eier und Larven breit gemacht haben. Deshalb ist es bei der Schädlingsbekämpfung ausschlaggebend, dass man das Augenmerk nicht nur auf den Flohbefall am Tier selbst legt, sondern unbedingt auch die gesamte „verflohte“ Umgebung mit einbezieht. Eine regelmäßige Untersuchung des Fells nach den lästigen Schmarotzern kann dem Abhilfe schaffen und lässt sich perfekt mit ausgiebigen Streicheleinheiten verbinden.

Sogenannte „spot on“ Präparate (werden auf die Haut aufgetragen) schrecken die Blutsauger nicht nur ab, sondern wirken auch tödlich. So kann man Krankheiten nachhaltig vorbeugen, ohne die eigenen Tiere in ihrer Freiheit, etwa beim Spazierengehen, einschränken zu müssen. Ausschlaggebend ist die richtige und regelmäßige Anwendung wirksamer Produkte. Diesbezüglich sollte man sich mit seinem Tierarzt absprechen. Auch Katzen, die draußen jagen, sollten ohne Floh- und Zeckenschutz nicht auf Streifzug gehen. Bei Zecken- und Flohhalsbändern ist unbedingt darauf zu achten, dass sie eine sogenannte Sollbruchstelle haben. An dieser Stelle reißt das Band, wenn die Katze irgendwo hängen bleibt. Andernfalls droht Strangulation.

 

Liebe Tierfreunde, noch immer haben wir reichlich Platz im Eingangsbereich für “Ihre” Spendenfliese. Die Fliesen werden – wie das gezeigte Beispiel – in Handarbeit hergestellt und ganz nach ihren Wünschen mit Namen und Tieren versehen. Selbstverständlich erhalten Sie dafür eine Spendenbescheinigung.

Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde, die Fundtierauffangstation steht und wir haben schon vielen Tieren ein vorübergehendes Dach über dem Kopf bieten können, aber auch der laufende Betrieb und die Versorgung der Tiere kostet laufend viel Geld. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die seit so vielen Jahren im Landkreis dringend benötigte Unterbringung von Fundtieren zu einem dauerhaft erfolgreichen Projekt zu machen.

Ihre

Evelyn Bauer
1. Vorsitzende
Tierschutzverein Landkreis Ebersberg e.V.

 

Liebe Mitglieder,
der Fortschritt steht auch bei uns nicht still. Gerne möchten wir zukünftig auch auf elektronischem Wege mit Ihnen in Kontakt treten. Wenn Sie per Email erreichbar sind und Ihre elektronische Post auch regelmässig abrufen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre Mailadresse mitteilen würden. Wir können Ihnen dann Rundschreiben und Einladungen zu den Jahreshauptversammlungen auf diesem Wege zusenden. Dies spart Kosten für Porto und Papier – und das eingesparte Geld kann uneingeschränkt für unsere Tiere verwendt werden. Vielen Dank!